Mittwoch, 30. April 2014

Ankündigung LFA ASEE Sitzung 09.05.2014 mit Roland Heintze, MdHB, Ausschussmitglied und Spitzenkandidat Europa


Teilnahme für Gäste nur nach vorheriger, bestätigter Anmeldung unter tandecki@cduhamburg.de

am Freitag, dem 09.05.2014, um 18:30 Uhr (bis maximal 21:00 Uhr),

Ludwig-Erhard-Haus, Leinpfad 74, 22299 Hamburg.




Tagesordnungspunkte Teil 1 (18:30-19:30 Uhr):

 TOP 1Begrüßung der Mitglieder und Gäste
TOP 2   Kurzvortrag mit anschließender Diskussion mit Dr. Roland Heintze, MdHB (Spitzenkandidat der CDU Hamburg für die Wahl zum Europäischen Parlament und Mitglied im LFA ASEE) zum Thema „Europas wachsende Bedeutung für Hamburg“
Tagesordnungspunkte Teil 2 (19:30-21:00 Uhr):
TOP 3 Genehmigung des Protokolls
TOP 4 Berichte aus den Gremien
TOP 5 Berichte aus den Arbeitsgebieten
TOP 6 Allgemeine Dienstpflicht / Wehrpflicht / Ersatzdienst
TOP 7 Geplante Veranstaltungen sowie Start der Veranstaltungsreihe „Hamburger Gespräche zur internationalen Politik“ / Initiativen
TOP Termine
TOP 9 Kooperationen
TOP 10 Sonstiges

Mit freundlichen Grüßen / Best regards
Marcus Tandecki
Vorsitzender Landesfachausschuss Aussen-, Sicherheits-, Europa- und Entwicklungspolitik
Mitglied der Kerngruppe Europa der Bürgerschaftsfraktion sowie des Ortsverbandsvorstandes Winterhude
Kreis- / Landesausschussdelegierter
Kandidat Bezirksversammlungswahl Hamburg-Nord 2014 / Bezirksliste Listenplatz 22

Teilnahme für Gäste nur nach vorheriger, bestätigter Anmeldung unter tandecki@cduhamburg.de

Freitag, 25. April 2014

Landesfachausschuss Aussen-, Sicherheits-, Europa- und Entwicklungspolitik der CDU Hamburg erneut zu hochrangigen Fachgesprächen in Berlin

Am 13. und 14. März 2014 reisten wir mit dem Landesfachausschuss Außen-, Sicherheits-, Europa- und Entwicklungspolitik erneut nach Berlin, um uns direkt vor Ort mit hochrangigen Gesprächspartnern im Rahmen der aktuellen außen-, sicherheits-, europa- und entwicklungspolitischen Fragestellungen auszutauschen und den mittlerweile jahrelang existierenden Dialog zu intensivieren.
Gleich am Anfang wurden wir vom Landesvorsitzenden Marcus Weinberg, MdB, im Deutschen Bundestag empfangen und in die aktuell in der Regierung behandelten Schwerpunktthemen eingewiesen. Insbesondere stand hierbei, nach der erfolgten Regierungserklärung der Bundeskanzlerin Angela Merkel zur Lage in der Ukraine, die weitere Vorgehensweise der Bundesrepublik Deutschland im Vordergrund. Sowohl Marcus Weinberg als auch Tobias Lücke und ich begrüssten diese klare Positionierung der Bundeskanzlerin: "Dieser Konflikt ist derzeit mit militärischen Mitteln kaum zu lösen und nur durch ein entschiedenes gemeinsames nachhaltiges diplomatisches Bemühen aller beteiligten westlichen Staaten in den Griff zu bekommen."
Anschliessend erhielten wir auf Initiative der Arbeitsgebietsleiterin Jerfi Hein und des Ausschussmitgliedes Kubilay Falkenberg in der türkischen Botschaft die sicherheitspolitische Einschätzung des türkischen Botschafters H. Avni Karslioglu zu den aktuellen globalen sicherheitspolitischen Herausforderungen. Der Botschafter gab in beeindruckender Weise aus der türkischen Perspektive einen umfassenden Überblick über die jeweils in Syrien, der Ukraine und im gesamten Nahen Osten beteiligten Akteure sowie deren Positionierung. Auch wurde die Rolle der Nato und der EU aus der Perspektive der Türkei dargelegt und anschliessend mit uns diskutiert.
Am Abend waren wir auf Initiative der Bezirksabgeordneten Jutta Höflich in die Residenz des tunesischen Botschafters Elyes Ghariani geladen. Wir erhielten einen tiefen Einblick in die neuartigen Entwicklungen der nordafrikanischen Staaten nach den erfolgten Revolutionen des Arabischen Frühlings. Zudem wurden zwischen dem tunesischen Botschafter Elyes Ghariani und uns umfangreiche Kooperationsmöglichkeiten zwischen beiden Ländern besprochen, an denen meiner Meinung nach auch die Stadt Hamburg einen noch größeren Beitrag leisten könnte. Zum Beispiel standen neben der bereits existierenden Teilnahmemöglichkeit tunesischer Offiziere am Lehrgang Generalstabs-/Admiralstabsdienst mit Internationaler Beteiligung (LGAI) an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg auch Austausch- und Ausbildungsprogramme der Polizei, sowie weiterere Behörden im Fokus. Gerade in Tunesien ergeben sich meiner Auffassung nach im Rahmen des Transformationsprozesses einzigartige Chancen, die genutzt werden sollten. Ohne eine schnelle intensivere Unterstützung droht die gesamte Region trotz der bereits erfolgten positiven Entwicklungen erneut in eine zweite blutige Revolution zu rutschen. Der tunesische Botschafter Elyes Ghariani und ich sind uns darüber einig, dass der Dialog fortgesetzt und weiter intensiviert werden sollte.
Am nächsten Tag erhielten wir im Büro des Parlamentarischen Staatssekretärs Brauksiepe im Bundesministerium der Verteidigung nach den vor einigen Monaten mit den damaligen Staatssekretären Schmidt und Kossendey geführten Fachgesprächen einen aktuellen Überblick über die außen- und sicherheitspolitischen Herausforderungen aus der Perspektive der Bundeswehr. Die Referenten OTL i. G. Dr. Poetzsch sowie OTL i. G. Alme brachten die Mitglieder des Landesfachausschusses auf den aktuellsten Stand und rundeten die zuvor erhaltenen Informationen ab.
Insgesamt reisten wir mit zahlreichen neuen Informationen zurück nach Hamburg und werden diesen ständigen Austausch noch weiter intensivieren. So wurden bereits durch mich auf der Ebene Hamburg-Nord mit dem Vorsitzenden der CDU Winterhude, Christoph Ploss, sowie dem Vorsitzenden der CDU Alsterdorf, Kai Debus, zusätzliche Termine vereinbart, um auch zukünftig den Mitgliedern vor Ort noch häufiger interessante Vorträge und Informationen im Bereich der Aussen-, Sicherheits-, Europa- und Entwicklungspolitik anbieten zu können. Auch ist neben den turnusgemässen Veranstaltungen des Landesfachausschusses zukünftig eine Veranstaltungsreihe mit dem Titel 'Hamburger Gespräche zur internationalen Politik' geplant, welche der Landesfachausschuss Aussen-, Sicherheits-, Europa- und Entwicklungspolitik der CDU Hamburg nach der Sommerpause initieren und durchführen wird.
Allen Beteiligten danke ich für die exzellente Arbeit vor Ort und die Unterstützung unserer Arbeit!